Stresstest

Mentaler Stress

Detaillierte Erläuterung des Testergebnisses 

Mentaler Stress zeigt sich ebenso wie physischer Stress. Die weiße Linie in der trichterförmigen normalen Reichweite sind die am Alter orientierten Normalwerte. Der weiße Stern ist der Wert, der bei der Person gemessen wurde.

Der mentale Stress wurde auf der Grundlage der HRV-Werte gemessen, in Anlehnung an das Frequenzspektrum der Kardio-Intervalle. Dies sind die frequenzbasierenden Parameter der HRV.

Mentaler-stress-DEEin erhöhter mentaler Stress deckt sich mit einer erhöhten spektralen Power in den langsamen Wellen innerhalb des Spektrums (unter 0,06 Hz). Andererseits verweist eine zugenommene spektrale Power in der Hochfrequenz (oberhalb von 0,07 Hz) auf einen niedrigen mentalen Stress.

Die Beziehungen und Zusammenhänge oben werden für die Berechnung des mentalen Stresses verwendet.

Der Unterschied zwischen den am Alter orientierten Werten und dem gemessenen Wert bei der Person wird als mentaler Stressindex dargestellt. Normalerweise sollte dies ein negativer Wert sein. Wenn der mentale Sressindex positiv ist, zeigt dies an, dass der mentale Stress erhöht ist.

Die berechneten Werte des physischen und mentalen Stresses geben die Spannung des Regelmechanismus des Herzschlags zu dem Zeitpunkt an, zu dem der Test durchgeführt wird. Diese Spannung ist das Ergebnis eines gestiegenen Bedarfs für eine optimale physische und mentale Adaption.

Wenn der Test nach einer Zeitspanne mit ausreichend physischer und mentaler Ruhe (10 Minuten) durchgeführt wird, stellt das Ergebnis das tatsächliche Niveau des akkumulierten Stresses dar, der durch verschiedene ständige Stressfaktoren verursacht wird.

Die Algorithmen für die Bestimmung des Stresses wurden auf der Grundlage von tausenden von Untersuchungen an Menschen entwickelt, die verschiedenen Arten von industriellem, ökologischem und psychosozialem Stress ausgesetzt waren. Dadurch kann ein sehr verlässliches Ergebnis für den an das Alter angelehnten Stress der Person dargestellt werde, die den Test absolviert hat.

Physischer Stress

Detaillierte Erläuterung des Testergebnisses

Der physische Stresstest beurteilt das Niveau des aufgebauten physischen Stresses im Körper. Physischer Stress kann sich aufgebaut haben, was bedeutet, dass sich der physische Stress bereits seit Längerem im Körper befindet.

Die weiße Linie in der trichterförmigen normalen Reichweite sind die am Alter orientierten Normalwerte. Der weiße Stern ist der Wert, der bei der Person gemessen wurde.

Ein Ergebnis unter der weißen Linie zeigt einen geringen physischen Stress an, ein Ergebnis oberhalb der weißen Linie ist ein Zeichen für einen hohen physischen Stress.

Der physische Stressindex ist der Unterschied zwischen den am Alter angelehnten Normalwerten und dem Ergebnis, das der Person gemessen wurde. Wenn dieser Index erhöht ist, deutet dies auf einen erhöhten physischen Stress hin. In einer optimalen Situation ist der gemessene Wert bei einer Person ein negativer Wert (weniger physischer Stress als der ans Alter angelehnte Normalwert). Der physische Stress wurde auf der Grundlage der HRV-Parameter berechnet.

Overall-Stress

Detaillierte Erläuterung des Testergebnisses

Fachleute im Bereich der Stressmessung und Stressbeurteilung haben gezeigt, dass eine chronische Erhöhung des Stresses zur Entstehung von Diabetes, Hypertonie, onkologischen Problemen, Magengeschwüren, Herzkrankheiten und anderen Beschwerden führen kann. Deshalb ist der Overall-Stresstest mit Dyna-Vision™ Health und Fitness eine notwendige Untersuchung für jeden. Auf für die Untersuchung von größeren Bevölkerungsgruppen ist dies ein sehr verlässlicher und wichtiger Test. Der akkumulierte Stress von Personen, die jünger als 18 Jahre und älter als 70 Jahre sind, kann leicht abweichen, da bei diesen Personengruppen eine größere Abweichung bei den untersuchten Personen in der Datenbank vorhanden ist, mit denen die Testperson verglichen wird. In diesen Fällen können die Ergebnisse individuell im Zeitverlauf verglichen werden, sodass für eine Person beurteilt werden kann, ob sich der akkumulierte Stress durch Anstrengung, Entspannung und andere Maßnahmen, die den Stress positiv beeinflussen, verändert. Die berechneten Stresswerte eines Individuums können leicht variieren, doch normalerweise sind sie ziemlich konstant, wenn sich das Testverfahren nicht ändert. Das Ergebnis von Personen, die beruhigende Medikamente einnehmen oder Betablocker kann normal aussehen, doch die Werte sind nicht korrekt. Der Algorithmus für die Stressmessung wird dadurch stark beeinflusst und die Testergebnisse können nicht verwendet werden.

Auch Personen mit einem Herzschrittmacher können nicht verlässlich getestet werden. Jeder besitzt einen Grundwert (chronischer Wert) an akkumuliertem Stress. Dieser Wert kann durch Faktoren beeinflusst werden, die kurzzeitigen Stress innerhalb einiger Stunden oder Tage generieren. Um den Effekt dieser Faktoren zu mindern und den Test nicht zu beeinflussen, empfehlen wir, den Test 2 bis 3 Tage später zu wiederholen.

Funktionales Alter

Detaillierte Erläuterung des Testergebnisses

Das funktionale Alter ist das Ergebnis aus dem errechneten Gleichgewicht zwischen den Zweigen des sympathischen und des parasympathischen Nervensystems des vegetativen Nervensystems. Ein erhöhtes funktionales Alter zeigt eine gestiegene sympathische Aktivität an und umgekehrt.

Es wurde gezeigt, dass die HRV mit zunehmenden Altersprozess nicht nur abnimmt, sondern sich in bestimmten Bereichen auch verändert, die derzeit noch nicht weiter untersucht wurden.

Die berechneten Ergebnisse einer Person werden mit den an das Alter angelehnten Normalwerten verglichen. Der Unterschied zwischen diesen Werten gibt das funktionale Alter an.

Auf Grundlage der medizinischen Literatur kann ein erhöhtes funktionales Alter langfristig ein Vorbote für die Entstehung gefährlicher Krankheiten sein.

Der Unterschied zwischen dem funktionalen Alter und dem tatsächlichen Alter wird exponentiell auf der folgenden Skala dargestellt: Ausgezeichnet, Sehr gut, Gut, Normal, Schlecht, Sehr schlecht.

Das Ergebnis des funktionalen Alters wird genutzt, um Gesundheitsrisiken zu bestimmen. Diese werden ausschließlich anhand der Stresstestergebnisse berechnet. Er ist weniger verlässlich wie das Ergebnis des Gesundheitsrisikos, denn er basiert auf allen Testergebnissen des Stresses und der Fitnessergebnisse, die anhand des EKG, des Stress- und Fitnesstests und der Korrelationsanalyse ermittelt wurden.

Stress-Details

Detaillierte Erläuterung des Testergebnisses

Dieser Bildschirm zeigt eine Reihe von Grafiken mit den statistischen Angaben der Testergebnisse und der Kondition der Person. Die Teile sind das Tachogramm, Scattergramm, Spektrum und Histogramm. In diesen Grafiken werden die Testergebnisse als grafische Angaben dargestellt.

 

Histogram-tachogramTachogramm

Visualisiert die Pulsvariation und mögliche Störungen und Abweichungen des Pulses.

 

Scattergramm

Stellt die Pulsvariabilität spezifisch dar. Je höher die Anzahl der Herzschläge an der rechten Unterseite des Scattergramms ist, desto geringer ist die Pulsvariabilität der Testperson.

Eine große Anzahl Herzschläge im zentralen Teil der Grafik und das Fehlen einer ellipsenförmigen Wolke von Punkten darum herum ist laut Meinung vieler Fachleute eine Vorhersage eines Herzanfalls.

Wenn die Scattergrammwolke eine Messpunktdichte in der rechten unteren Seite zeigt, hat die Testperson eine niedrige Pulsvariabilität und ein erhöhtes Stressniveau.

Hinsichtlich der Physiologie kann dies als ein verringerter Kontakt zwischen den Steuerzentralen des Atemzentrums und des Herz-Kreislaufsystems interpretiert werden, was bedeutet, dass sogenannte sinusoide Rhythmen abgenommen wurden.

 

Spektrum

Dieses erzeugt ein visuelles Bild über die Welle des Pulses, oder die Menge an Spektralkraft in den Bereichen der langsamen, mittleren und schnellen Spektralwellen.

 

Histogramm

Zeigt die Cardio-Intervallfrequenzdistribution (Pulsvariabilität) in spezifischer Art und Weise. Dies muss eine „glockenförmige“ Grafik sein. Wenn eine Verschiebung nach rechts auftritt, handelt es sich um eine zugenommene parasympathische Aktivität. Wenn eine Verschiebung nach links auftritt, handelt es sich um eine zugenommene sympathische Aktivität.

 

Tasten

Mit den Tasten ist es möglich, einen Markierungspunkt entlang des Histogramms zu verschieben, um bestimmte Bereiche auszuwählen und detaillierter zu untersuchen. Damit können Bereiche mit vielen Störungen markiert und entfernt werden.